Unsere Frauenfreizeit fand dieses Jahr nicht wie gewohnt in Larrea statt, sondern in Pedreña/Santander en la „Casa de Ejercicios SAN IGNAZIO“. Mit einer regen Teilnahme von 19 Frauen trafen wir uns dort im Februar, um den Weltgebetstag der Frauen, der in diesem Jahr am 4. März 2016 gefeiert wurde, vorzubereiten. Dieses Jahr luden die Frauen aus Kuba ein. Ihr Motto lautete: „Nehmt Kinder auf und ihr nehmt mich auf“. Der Beginn unseres Wochenendes gestaltete sich aufgrund von unvorhersehbaren Verkehrsbedingungen schwierig und viele Teilnehmerinnen trafen mit Verspätung ein. Letztendlich konnten wir dann doch noch alle gemeinsam das Abendessen genießen.

Den Samstagmorgen begannen wir mit einem gemeinsamen Frühstück und der darauffolgenden kurzen Andacht in der hauseigenen und freundlichen Kapelle unseres Gasthauses. Das herrliche Wetter lud danach zu einem wundervollen Spaziergang bei strahlendem Sonnenschein und Frühlingstemperaturen in der Bucht von Pedreña ein. Von dort aus hatte man einen wundervollen Blick auf Santander und die verschneiten Gipfel der „Picos de Europa“. Es war einfach herrlich! Voller Energie genossen wir danach den Diavortrag über Kuba und wir konnten uns ein Bild über die geographische Lage, Land und Leute und vor allem die historische Entwicklung dieses sich im Umbruch befindlichen Landes machen.

Nach dem Mittagessen und einer Ruhepause begannen wir mit Freude die bevorstehende Bastelarbeit; jede von uns bastelte einen Schmetterlingsjasmin, die Nationalblume Kubas. Für die kubanischen Frauen bedeutet diese Blume heute Ermutigung zum Engagement und der Duft und die Schönheit des Lebens.

Bei der darauffolgenden Bibelarbeit zum diesjährigen Motto des Weltgebetstages wurde sehr angeregt und unter großer Beteiligung über ein Bild diskutiert, welches die dazugehörige Bibelstelle aus dem Markusevangelium (Mk 10, 13-16) darstellte.

Weiter ging es mit Biodanza, Abendessen und beim gemütlichen Zusammensein danach wurde noch einmal das eine oder andere Thema vertieft oder sich einfach nur nett unterhalten. Ein erneutes Einüben der Lieder für den Weltgebetstag durfte natürlich auch nicht zu kurz kommen.

clip_image0011-300x255 (1)Am Sonntagmorgen konnten wir dann noch eine besondere Andacht genießen, nämlich mit einem Agape-Mahl (agape kommt aus dem griechischen und bedeutet Liebe), also einem Liebesmahl. Dies war für alle eine neue und sehr schöne Erfahrung. Die Kapelle war dabei mit unseren am Vortag selbst gebastelten Blumen geschmückt.

Bevor wir uns nach dem Mittagessen endgültig verabschiedeten, versammelten wir uns noch einmal, um einen Reisesegen für unsere Heimfahrt zu erhalten. Das Wochenende war wie immer viel zu schnell vergangen.

Angelika Vargas (Bilbao)

clip_image002

 Bildmaterial von Pfrn. Gaby Remus

Kommentare sind geschlossen.